Ostern

 

Jesus ist von den Toten auferstanden, sein Grab ist leer. Wir feiern diese frohe Botschaft mit einer kleinen Osternachtsfeier, die ihr auf Youtube findet: https://www.youtube.com/channel/UCjJhZaIhvgpYl64LWdFUq8w

 

Basteln:
Nehmt den Stein von eurer Grabhöle und legt ihn daneben. Auch das selbstgebastelte Kreuz könnt ihr nun neben das leere Grab in die Osterschale stecken. Ich hoffe, dass eure Osterschale auch so schön grün geworden ist, wie die auf dem Bild oben.

 

 

        Gründonnerstag und Karfeitag

Gründonnerstag und Karfreitag gehören zusammen. Am Gründonnerstag hat Jesus mit seinen Jüngern das letzte Mal zusammen gegessen und getrunken. Er hat ihnen versprochen, dass er immer bei ihnen sein wird, wenn sie in seinem Namen zusammen kommen und essen und trinken. Daran denken wir in jedem Gottesdienst, wenn wir zur Kommunion gehen.
Danach ist Jesus verhaftet, verhört und eingesperrt worden. Am nächsten Morgen wurde er von Pontius Pilatus zum Tod am Kreuz verurteilt. Gegen 15 Uhr ist er am Kreuz gestorben und anschließend begraben worden.
Wir Christen glauben, dass Jesus ohne Sünde war und völlig unschuldig gestorben ist. Deshalb verzeiht uns Gott aber auch alles, was wir an Schlechtem getan haben. Durch Jesu Tod sind wir von unseren Sünden befreit.

Basteln:

Nehmt zwei Äste und bindet diese mit einem Faden zu einem Kreuz zusammen. Stellt dieses dann in den Ostergarten. Für das Grab nehmt ihr einen Blumentopf oder eine leere Toilettenpapierrolle, legt diese ebenfalls in die Osterschale und verschließt sie mit dem Stein, den ihr zum 2. Fastensonntag gesucht habt

 

 

 

               Palmsonntag

 

Heute haben wir den Einzug Jesu nach Jerusalem gefeiert und im Evangelium die Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu gehört. Am ersten Fastensonntag haben wir eine Schale mit Erde gefüllt. Diese Schale haben wir mit Asche gedüngt, den Resten von toten Blättern und Ästen. Aber jede Pflanze gibt ihren Samen weiter, bevor sie stirbt. Auch die Samenkörner der Pflanzen sehen tot aus, in ihnen schlummert aber Leben. Wir wollen unseren Ostergarten zum Leben erwecken, wie auch Jesus aus dem Grab zu neuem Leben erstanden ist.

Basteln:
Ihr benötigt Kressesamen, den ihr auf eure Erde in der Blumenschale streut. Wenn ihr bis Ostern die Erde immer feucht haltet, wird die Kresse wachsen und die Schale ganz grün werden. Ihr könnt einen Ecke von 10x10 cm frei Lassen, die wir am Karfreitag füllen werden.

 

 

 

  5. Fastensonntag

Wir wollen uns heute auf den nächsten Sonntag vorbereiten, den Palmsonntag. Jesus ist an diesem Tag in Jerusalem eingezogen, aber nicht auf einem Pferd, sondern auf einem Esel sitzend. Er möchte uns zeigen, dass er unser König sein will, aber kein mächtiger Herrscher, sonst wäre er auf einem Pferd geritten. Er reitet auf einem Esel, einem friedlichen Tier. Die Menschen haben Palmzweige geschwenkt und ihre Kleider vor ihm auf der Straße ausgebreitet.
Um uns daran zu erinnern wollen wir unseren eigenen Palmzweig basteln. Die grünen Zweige stehen für das ewige Leben und der Schmuck an den Zweigen für die Freude, die die Menschen damals empfunden haben. Der Holzstab steht für das Königszepter Jesu.

Bastelanleitung:
Für unsere Palme benötigen wir:
- etwas Buchsbaum
- einen Stock von ca. 30 cm Länge
- Blumendraht oder Ähnliches
- Bunte Bänder, Eier, Perlen etc.

Aufbau: Am einen Ende des Stockes befestige mit Hilfe des Blumendrahts 4-5 Büschel Buchsbaum. Diesen Buchsbaum kann jede/jeder von euch nach Wunsch mit Eiern, Perlen, Bändern, Krepppapier etc. schmücken. Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Palmen am Sonntag zum Segnen mit in die Kirche nehmen.

 

 

     4. Fastensonntag

Heute wollen wir unseren Blick schon auf Ostern werfen, denn der heutige Sonntag trägt den Titel „Laetare“ - „Freut euch!“. In der Vorfreude auf Ostern wollen wir uns mit der Osterkerze beschäftigen. Sie steht als Symbol für den auferstandenen Jesus. Jesus ist der Anfang und das Ende unseres Lebens. Daher bekommt die Osterkerze die griechischen Buchstaben A und Ω, den ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabets.Im Zentrum der Kerze ist ein Kreuz zu sehen, welches uns daran erinnert, dass Jesus sich selbst treu geblieben ist, sogar bis zum Tod am Kreuz. So ist er unser großes Vorbild geworden. In der Osternacht wird die Osterkerze am Osterfeuer entzündet und erhellt so die dunkle Nacht. Jesus ist auferstanden und hat so das Dunkel in unserem Leben überwunden. Die Jahreszahl auf der Osterkerze zeigt, dass Jesus auch heute noch als Auferstandener in unserer Mitte gegenwärtig ist.

Basteln:
Besorgt euch eine dicke weiße Kerze und verschiedenfarbige Wachsplatten. Verziert diese Kerze in den nächsten Wochen bis Ostern:
Auf der Vorderseite befestigt ihr ein Kreuz aus Wachs, ein A und Ω oberhalb und unterhalb des Kreuzes und die Jahreszahlen, wie ihr es auf dem Bild seht. Die Rückseite der Kerze könnt ihr mit einem Bild oder Blumen gestalten, je nachdem welche Wachsfarben ihr habt.

 

 

          3. Fastensonntag

 

Wein und Brot waren zur Zeit Jesu die Grundnahrungsmittel der Menschen. Daher hat Jesus auch bei seinem letzten Mahl mit den Jüngern Wein und Brot genommen und gesagt, dass er immer in unserer Mitte ist, wenn wir in seinem Namen Wein und Brot teilen.

Das Fest, an dem wir besonders an dieses Mahl denken, ist der Gründonnerstag. Jesus ist sogar so weit gegangen, dass er gesagt hat, dass er selbst in Wein und Brot gegenwärtig ist: Jesus ist das Brot, dass uns das Leben schenkt.

Basteln:

Heute wollen wir Brot backen: Ihr braucht dazu 200 g Mehl, 100 ml Wasser, 3 Esslöffel Olivenöl und eine Prise Salz. Vermischt diese Zutaten und lasst sie 10 min quellen. Knetet anschließend nochmals für 5 Minuten den Teig. Formt aus dem Teig 4 Fladen, die ihr in einer heißen Pfanne nacheinander backt. Wenn sich braune Flecken bilden, dreht ihr den Fladen um und backt ihn mfertig. Esst das Fladenbrot , solange es noch warm ist, weil es sehr schnell hart wird.

 

 

         2. Fastensonntag

 

Steine gibt es viele in unserem Leben: Sie liegen uns im Weg und bringen uns zum Stolpern. Früher hat man Menschen gesteinigt, sie so lange mit Steinen beworfen, bis sie tot waren.

Steine können aber auch unser Herz erfreuen. So gibt es wunderschöne Edelsteine. Und der härteste Stein ist der Diamant, ein wunderschöner funkelnder Stein.

Der Stein, um den es heute geht, wurde vor das Grab Jesu gerollt, nachdem man ihn dort begraben hatte. Doch das mit einem Stein verschlossene Grab, war nicht das Ende der Lebensgeschichte Jesu: Jesus ist von den Toten auferstanden und der Stein wurde weggerollt. Der Stein hat 2 Seiten: Er markiert nicht nur das Ende des Lebens, sondern auch den Beginn eines neuen Lebens. Auch die „Steine“ in unserem Leben können Stolpersteine sein, die uns hindern, aber auch funkelnde Diamanten.

 

Basteln:

Sucht euch einen flachen Stein von ca. 10 cm Durchmesser und legt ihn auf die Erde in eurer Schale.

 

 

 

 

 

 1. Fastensonntag

 

Erde ist der Grundstoff unseres Lebens. Schon im 2. Kapitel der Bibel nimmt Gott etwas Ackerboden und formt daraus den Menschen. Damit wir aber frei leben können, haucht er uns seinen Geist ein.

Wenn wir sterben, wird unser Körper zu Erde. Wir kehren dahin zurück, woher wir kommen. Durch Gottes Geist sind wir mehr als Erde, wir sind sogar sein Ebenbild. Immer wieder kann man sich in seinem Leben bewusst machen, dass wir leben, weil Gott uns liebt.

 

 

Balsteln:

Füllt nun die Erde in die Blumenschale. Damit später etwas wachsen kann, streut ein wenig Asche auf die Erde und mischt sie unter. Falls ihr noch Asche vom Aschenkreuz übrig habt, könnt ihr diese benutzen. Wer keine Asche hat, kann in Dornhan in der Kirche sich noch ein Aschetütchen holen.

 

           Aschermittwoch

 

Heute beginnt die österliche Bußzeit oder Fastenzeit. Wir wollen uns in Kooperation mit der kath. Kirchengemeinde Dornhan an den kommenden Sonn- und Feiertagen mit wichtigen Stationen im Leben Jesu und dem Leben der Christen beschäftigen und dazu auch etwas basteln.

Heute beginnen wir mit der Asche. Die Asche für den Aschermittwoch stammt aus dem Osterfeuer im Frühling. Es sind die Reste der Palmzweige, die im Osterfeuer verbrannt werden.

Asche ist ein sehr guter Dünger; früher hat man die Stoppelfelder nach der Ernte verbrannt, damit die Asche den Boden düngen kann. Asche ist aber auch der Rest von Zerstörung, wenn Häuser oder Wälder verbrennen. Die Menschen in der Bibel haben sich mit Asche bestreut, wenn sie Buße tun wollte. Auch wir bestreuen uns heute mit Asche, wollen aber auch ihre Fähigkeit nutzen, zu düngen: Im Gottesdienst erhalten wir das Aschenkreuz, damit wir in unserem Leben das „verbrennen“ können, was uns von Jesus trennt, damit es ein guter Dünger für unsere Beziehung zu ihm werden kann.

Balsteln:

Ihr benötigt für den 1. Fastensonntag eine Blumenschale (ø 20-30 cm) und etwas Erde. Falls ihr noch Asche vom Aschenkreuz übrig habt, könnt ihr diese benutzen. Wer keine Asche hat, kann in Dornhan in der Kirche sich noch ein Aschetütchen holen.

 

Für alle, die noch gerne einen Familiengottesdienst zu Aschermittwoch mitfeiern wollen, hier der Link:

http://www.heiligkreuz-dornhan.de/