Die Klassenstufe 10 des Gymnasiums sammelt erste Erfahrungen im Berufsleben

In der Woche vor den Herbstferien machten die zehnten Klassen des Gymnasiums am Rosenberg eine ganz neue Erfahrung: Für eine Woche tauschten sie das Schülerleben gegen erste Schritte in der Arbeitswelt ein. Nachdem sie von ihren BOGY-Lehrern Frau Pahlke, Herrn Trick und Herrn Christ bereits lange zuvor auf diese Woche vorbereitet worden waren, hatten die Zehntklässler die Möglichkeit, einmal in ihren Traumjob zu schnuppern. Dass die Interessen der Schüler und Schülerinnen sehr unterschiedlich sind, ließ sich an der Vielfalt der unterschiedlichen Arbeitsstätten ablesen. So standen Krankenhäuser, Grundschulen, Anwaltskanzleien, Modeschulen und die unterschiedlichsten Firmen auf den Wunschzetteln. Im BOGY, der Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium, das sich über mehrere Schuljahre erstreckt, geht es darum, herauszufinden, was man später einmal werden möchte, welche Berufe und Studiengänge es überhaupt gibt und welche Voraussetzungen man zur Aufnahme eines Studiums oder Ausbildungsplatzes erfüllen muss. Ein Highlight in diesem Zusammenhang ist sicherlich das einwöchige Praktikum. Alle Schüler bereiten sich schon lange vorher mit Bewerbungen und Gesprächen vor Ort darauf vor. Oft finden die Praktika auch weit außerhalb Oberndorfs statt. Entsprechend aufgeregt waren alle, als es dann endlich losging. Bei aller Freude dachten allerdings sicher auch ein paar wehmütig an die Schulzeit zurück, als sie nach einem langen und eindrucksvollen Arbeitstag nach Hause zurückkehrten. Ohne Frage aber war dieses Praktikum für alle ein Gewinn und eine ganz wichtige neue Lebenserfahrung. Voll motiviert kann man jetzt an die Verwirklichung der eigenen beruflichen Ziele gehen, die jetzt doch schon deutlich konkreter vor Augen liegen. Oder man hat das Glück, rechtzeitig festzustellen, dass der ursprüngliche Traumberuf in der Realität so ganz anders und gar nicht mehr erstrebenswert ist,. Dann hat man jetzt noch genügend Zeit, sich neu zu orientieren. Viele jedenfalls hätten gerne noch eine Woche an ihr Praktikum drangehängt und das ist doch wirklich ein gutes Zeichen für ein gelungenes BOGY!

Von Jana Klink und Lena Wagner, 10c