Nervenkitzel, Spannung, Keine Angst in schwindelerregender Höhe? - All das war am 8. März bei der Aktion "Klettern" in Balingen geboten. Schülerinnen aus den Klassen 7-11 haben sich für das Klettern entschieden und kamen alle höchst motiviert um 8:00 Uhr zum Bahnhof in Oberndorf. 13 Mädchen begaben sich in Begleitung von Herr Ruff und Frau Weber auf den Weg nach Balingen in die Kletterhalle. Mit dem Bus kamen alle nach 20 Minuten in Balingen an. In der Kletterhalle kam dann auch Frau Kuschke dazu. Herzlich Willkommen geheißen wurden alle von Marcel, der uns auch die Regeln erklärte.

Zuerst durften wir in den Boulder-Raum, die Griffe ausprobieren und uns an geringe Höhe gewöhnen. Alle Schülerinnen probierten gleich auch die schwierigen Griffe und Wände aus. 

 

   

Hier auch Herr Ruff fleißig am Klettern.

  

  

 

Nach der Probezeit bekamen wir alle einen Gurt, um uns an den Karabinern zu befestigen. Der Gurt musste eng anliegen, sonst würde man beim Klettern vielleicht fallen und sich verletzen. Wir kontrollierten alle noch einmal unseren Gurt und dann konnte es auch losgehen! In Dreier-Teams aufgeteilt, begaben wir uns an die verschiedenen Wände und kletterten abwechselnd. Um die kletternde Personen sichern zu können, war einer der Hauptsicherer und der andere der Hilfssicherer. Man musste eigentlich nur das Seil ständig nachziehen. Wenn die Person nicht mehr konnte oder oben angekommen war, wurde erst das Seil eingehängt und dann langsam wieder losgelassen. Der Kletterer kam dann unversehrt wieder unten an und es konnte weiter gehen.

 

 Gegen Anstrengung und schmerzende Glieder gibt es nur eins - eine Pause! Die Lehrer entspannten sich an einem Tisch, während die Schüler Marcel viele Fragen bezüglich dem Klettern stellten. Er erklärte auch, dass die 16meter Wände kompliziert sind, aber mit der richtigen Taktik überwunden werden können. Ausgeruht und voller Energie ging es an die hohen Wände. Auch hier konnte man sich sichern oder an Automaten klettern. 

 

Aber auch Lehrer schaffen die Wände! Es wurde viel geklettert und viel gelacht. Nach zweineinhalb Stunden intensivem Klettern waren zwar alle erschöpft, aber glücklich und stolz auf sich selbst, die Wände gemeistert zu haben. Marcel verabschiedete sich bei der Gruppe und lobte sie für ihr Können und ihren Eifer. Allesamt machten wir uns auf den Weg zur Haltestelle und mit einer 20minütigen Fahrt kamen wir wieder zurück nach Oberndorf. Am Ende waren sich alle einig, dass es ein tolles und spannendes Erlebnis war, das man nicht so schnell vergessen würde.