Wie funktioniert eine Achterbahn? Welche Kräfte muss ich beachten? Aus welchem Material kann ich das beste Modell bauen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigte sich die Klasse 8b über mehrere Wochen hinweg in NWT. Ziel war es, eine perfekte Kugelbahn mit möglichst einfachen Materialien zu bauen und vielleicht noch einen Looping zu integrieren. Die Vorgaben kamen von der Ingenieur-Kammer Baden-Württemberg, die in diesem Jahr den Wettbewerb LoopING ausgelobt hatte.


Die Schülerinnen und Schüler planten zunächst ihre Modelle, um anschließend festzustellen, dass die Umsetzung in geeignetes Material gar nicht so einfach war. So entstanden sehr verschiedene Modelle: Es wurde gelötet, geleimt oder mit großen Mengen Klebeband gearbeitet. Auch mussten die Schülerinnen und Schüler feststellen, dass ein Looping doch sehr schwer zu bauen ist, weshalb dieser in den meisten Fällen weggelassen wurde.

Als schließlich die Bahnen fertig waren, konnten wir mit den Ergebnissen sehr zufrieden sein. So hat Herr Lebeau sie am 24.02.2014 nach Stuttgart gebracht, wo sie in den unendlichen Weiten eines Lagers mit über 700 anderen Modellen verschwanden. Damit entschwanden auch die Hoffnungen, dass die Mühen der Klasse 8b mit einem Preis belohnt werden könnten.

Mit etwas Glück hatten wir die Gelegenheit, am 30.4.2014 eine Reservierung für die Preisverleihung zu ergattern. Diese war sehr begehrt, da die Preisverleihung in diesem Jahr im Europapark in Rust stattfand.
Gemeinsam mit Herrn Lebeau und dem Klassenlehrer Herrn Herm fuhr die Klasse nach Rust. Nachdem die Schülerinnen und Schüler die anderen ausgestellten Modelle betrachtet hatten, wurde ihnen relativ schnell klar, dass die Chancen, einen von 15 Preisen zu gewinnen, eher gering waren, auch wenn im Nachhinein betrachtet einige der prämierten Modelle doch gar nicht so gut gelungen wie die eigenen erschienen.

Als Höhepunkt des diesjährigen Wettbewerbs lud Familie Mack (Inhaber des Europaparks) die Schüler und Schülerinnen ein, den Europapark im Anschluss an die Preisverleihung kostenlos zu besuchen. Da recht wenig los war, konnten sie die freie Zeit in vollen Zügen genießen.
Was als Planung und Umsetzung einer eigenen Kugelbahn anfing, endete so in einer realen Achterbahnfahrt.
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