Vom 30. Juni bis 4. Juli 2014, waren wir, die Klasse 6c, zusammen mit Frau Flaig und Herrn Wehrle im Schullandheim in Menzenschwand. Menzenschwand ist ein Ortsteil der Stadt St. Blasien und liegt auf 850 bis 1350 m Höhe direkt im Naturschutzgebiet Feldberg.

Am Montag, 30. Juni 2014, trafen wir uns um 8.15h am Oberndorfer Bahnhof zur Abfahrt. Alle waren pünktlich und die Reise konnte beginnen. Wir fuhren zuerst mit dem Zug nach St. Blasien (mehrmaliges Umsteigen war angesagt :-)) und die letzte Etappe von St. Blasien nach Menzenschwand wurde mit dem Bus bewältigt. Um die Mittagszeit erreichten wir die Jugendherberge.
Die Jugendherberge Menzenschwand liegt am Ortseingang in Menzenschwand-Vorderdorf und befindet sich in einem 350 Jahre alten, urigen Schwarzwaldhaus.

Nach der Ankunft und Begrüßung durch den Herbergsvater gingen wir in den Speisesaal. Dort erklärte er uns dort die Regeln des Hauses, sagte uns die Essenszeiten und erwähnte noch ein paar interessante  Dinge über den Ort und die Jugendherberge. Dann gab es Mittagessen und anschließend wurden die Zimmerschlüssel verteilt. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und unsere Sachen ausgepackt hatten, trafen wir uns auf dem Bolzplatz, der in unmittelbarer Nähe des Hauses war, zum Fußballspielen. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag dort und hatten abends dann natürlich entsprechend Hunger. Bereits am ersten Tag gab es die erste Aufregung: Weil der Bolzplatz rutschig und nass vom Regen war, mussten wir aufpassen, dass wir nicht ausrutschten. Doch genau das passierte Sean. Er rutschte aus und fiel ziemlich hart auf seine Schulter. Frau Flaig fuhr mit Sean zum Arzt und es stellte sich heraus, dass sein Schlüsselbein angebrochen war. Am Abend schauten die Fußballinteressierten das Achtelfinalspiel Deutschland – Algerien an, die anderen zogen sich aufs Zimmer zurück. So ging der 1. Tag zu Ende.

Am Morgen des 2. Tages trafen wir uns um 8.00h zum Frühstück. Heute stand ein Ausflug nach Freiburg auf dem Programm. Eigentlich wollten wir auf den Feldberg wandern, aber wegen Seans Verletzung mussten wir kurzfristig den Ablauf ändern. So fuhren wir mit dem Zug nach Freiburg. Dort angekommen liefen wir auf den Schlossberg. Auf diesem Berg gibt es eine Aussichtsplattform mit dem  Schlossbergturm in der Mitte. Vom Turm hat man eine Rundumsicht über alle Teile der Stadt und ihre Umgebung. Nachdem wir etwas für unsere „Bildung“ getan hatten, war Shopping in Freiburg angesagt. Die Zeit verging wie im Flug und gegen 17.00h fuhren wir wieder mit dem Zug zurück nach Menzenschwand. Um 18.00h gab es Abendessen und im Anschluss war wieder Fußballspielen angesagt. Der Rest des Abends stand zur freien Verfügung. A propos Essen: Abends gab es immer leckeres Essen nach badischen Rezepten. Das war Tag 2!

Am 3. Tag besuchten wir das Badeparadies „Galaxy Schwarzwald“ in Titisee-Neustadt. Wer wollte, konnte sich beim Frühstück ein Lunchpaket zubereiten. Da das Schwimmbad noch nicht geöffnet hatte, als wir in Titisee-Neustadt ankamen, hatten wir noch Zeit, Souvenirs oder was das Herz begehrte, zu kaufen. Danach ging's endlich ins Schwimmbad.
 
Das Galaxy Schwarzwald ist ein ziemlich cooles Schwimmbad, das viel Fun, Action und Rutschvergnügen der besonderen Art bietet. Das Highlight ist die Edelstahl-Halfpipe (die größte der Welt!) die auch Monster-Halfpipe genannt wird. Leider hatten wir nur etwa 2,5 Std. Zeit, um die ganzen Attraktionen auszuprobieren, bevor es dann wieder zurück in die Jugendherberge ging.

Dort angekommen, wartete bereits wieder eine leckere Mahlzeit auf uns. Nach dem Abendessen beschlossen wir, eine Nachtwanderung zu den beleuchteten Wasserfällen zu unternehmen. Um die Stimmung ein bisschen schöner und gruseliger zu machen, warteten wir, bis es fast dunkel war. Wir liefen einmal durch das Dorf und dann über eine steinige Landstraße. Dann erreichten wir den Wald mit den Wasserfällen. Es sah wirklich sehr schön aus. Durch den Abschnitt mit den Wasserfällen bahnten sich kleine Wege. Lange verweilten wir dort nicht und kehrten nach etwa einer Viertelstunde wieder um. Zurück in der „Juhe“ zogen wir uns auf unsere Zimmer zurück und schliefen dann irgendwann mal ein. So war Tag 3!!! 

Am Donnerstag sind wir nach dem Frühstück gestärkt mit einem Lunchpaket mit dem Zug und dann mit dem Bus auf einen Wanderparkplatz am Feldberg gefahren. Von dort sind wir bis zum Gipfel des Feldberges gewandert. Unterwegs haben wir Rast an einem Denkmal gemacht und genossen den tollen Blick auf den Feldsee. Nachdem wir alle am Gipfel angekommen waren und einer weiteren Pause ging unsere Tour weiter talabwärts zu einer Gaststätte. Dort spendierte uns Herr Wehrle ein Bioeis :-). Gut gestärkt liefen wir weiter zum Feldsee. Hier steckten viele ihre Füße in das kalte Wasser. Dann sind wir wieder zum Startpunkt gelaufen. Dort war ein Imbiss und ein paar Kinder kauften sich etwas zu essen. Insgesamt sind wir in 6 Stunden 11 km gelaufen. Als wir dann an der Bushaltestelle saßen, um zurück zum Bahnhof zu kommen, kam ein ziemlich voller Bus an. Wir quetschten uns alle rein, doch unsere Lehrer und ein Schüler durften nicht mehr in den Bus. Somit stiegen dann alle wieder aus und warteten auf den nächsten Bus, weil wir ja als Gruppe zusammen bleiben wollten! Wir kamen noch rechtzeitig zum Abendessen an. Nach so einem anstrengenden Tag war nur noch Chillen angesagt!:-)

Am Freitag war ja leider schon Abreisetag und nach dem Frühstück hatten alle ihre Sachen gepackt und das Zimmer aufgeräumt. Gegen 10:00h hieß es Abschied nehmen. Wir fuhren wie bei der Hinfahrt mit dem Bus und mit dem Zug. Da in Talhausen das Zugunglück am Bahnübergang war, fuhr unser Zug nur bis Rottweil. Dort holten unsere Eltern uns ab. 
Es war ein wirklich schöner, abwechslungsreicher und lustiger Schullandheim-Aufenthalt!

Von Louisa (Tag 1-3) und Luisa (Tag 4+5)