Die Schulreporter haben ein Interview mit Herrn Fechner geführt, der seit einem Jahr Hausmeister am GAR ist.

 

Wie alt sind Sie?

Ich bin 54, fühle mich aber nicht so.

 

Was hat Sie zu uns nach Oberndorf verschlagen?

Ich hatte das Großstadtleben komplett satt und als meine drei Söhne 2003 auszogen (alleinerziehender Vater), sah ich meine Chance zum Wegzug.


Lebt Ihre Familie auch hier?

Nein eigentlich nicht, Frau Strittmatter lebte hier, ist aber jetzt weg.
W. Strittmatter ist mein Schwager, aber auch nur angeheiratet.

 

Sind Sie ein Hundefreund?

Ja. Ich habe seit über 28 Jahren Hunde, in Berlin immer so 2-3 zur gleichen Zeit, hier nur noch einen.

 

Macht Ihnen Ihr Beruf Spaß?

Ja, weil er sehr abwechslungsreich ist.

 

Was gefällt Ihnen an ihrem Beruf?

Kein Tag ist gleich, es ist immer etwas anderes zu tun. Obwohl sich manche Arbeiten wiederholen, wechselt doch die Reihenfolge.

 

Wann beginnt Ihr Schulalltag? Wann endet er?

Er beginnt um 6:45 Uhr und endet um 16:15 Uhr. Außerdem an Wochenenden bei Sonderveranstaltungen.


Wie kann man Sie erreichen wenn Sie nicht mehr in Ihrem Raum sind?

Übers Handy, aber möglichst nicht nach Feierabend.

 

Was würden Sie sich von den Schülern wünschen?

Mehr Ordnung, was den Abfall betrifft. Die rauchenden "Kinder" in der Tiefgarage nerven am allermeisten, auch der Aufenthalt nach Schulschluss ist sehr nervig.


Ihre Meinung zur neuen Heizung:

Konkret kann ich noch nichts dazu sagen, mal sehen wie sich das einspielt.

 

Wollten Sie schon immer Hausmeister werden oder hatten Sie schon andere Berufe?


Ich habe rund 20 Jahre in der Kraftfahrzeugbranche gearbeitet (vom Mechaniker bis hin zur mobilen Telekommunikation, also Funk & Telefonanlagen in Kfz und anderes Zubehör), nach der Scheidung und getrenntes Sorgerecht halbtags als Glas- & Gebäudereiniger, zwischenzeitlich Umzug hierher. Das waren rund 17 Jahre. Als 2012 "Stritti" weg war, habe ich mich um die Stelle beworben und sie bekommen, was ich also nicht bereue. Der Job macht Spaß.

 

Die Schulreporter bedanken sich bei Herrn Fechner für das Interview.