Wir, die Stufe 10 des Gymnasiums, haben in der Woche vor den Pfingstferien unsere Studienfahrt gemacht. Sonntag abends ging es los, so dass wir im Laufe des Montagmorgens in Camber Sands an der Südküste Englands ankamen, wo wir die ersten zwei Tage unseres Englandaufenthalts verbrachten.
Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, durften wir auf eigene Faust das Örtchen erkunden. Hierbei begaben sich die meisten von uns an den Strand und manche gingen sogar ins Meer. Abends traf sich noch ein Großteil unserer Stufe am Strand, es wurde Gitarre gespielt und man sang dazu. Anschließend gab es ein Fußballspiel, bevor alle sehr müde von der langen Busfahrt und den vielen Ereignissen in ihre Betten fielen. 

Am nächsten Tag fuhren wir zu den berühmten Kreideklippen von Beachy Head und wanderten dort 1 1/2 Stunden an der Küste entlang. Das war sehr imposant, weil die Klippen ca. 160 Meter hoch sind und die Natur gewaltig und rau erscheint. Anschließend fuhren wir nach Eastbourne und durften auch dort noch ein bisschen das Städtchen anschauen und einige Souvenirs besorgen. Danach erholten wir uns in Camber Sands  von den Anstrengungen des Tages. Auch an diesem Abend gab es ein Fußballmatch und manche gingen noch einmal an den Strand.

Am nächsten Morgen mussten wir unsere Koffer wieder packen und machten uns auf den Weg nach London. Nach dem Frühstück fuhren wir aber zunächst nach Canterbury, wo wir im Rahmen einer Audioguide-Tour die berühmte Kathedrale besichtigten. Dies war sehr lehrreich und interessant, weil einem die Bedeutung dieser Kirche für die damalige Zeit erst in ihrer ganzen Dimension bewusst wurde. Danach durften wir noch ein bisschen shoppen, bevor es mit dem Bus nach London zu unserem neuen Hotel ging.

Dort bekamen wir zunächst einen kleinen Schreck,  als wir erfuhren, dass wir in drei verschiedenen Gebäuden des Hotels untergebracht waren. Wir merkten allerdings sehr schnell, dass das nicht weiter schlimm war, weil wir uns zu den Unternehmungen einfach vor den Hotels verabredeten und wir sowieso die meiste Zeit außerhalb des Hotels miteinander verbrachten. Nach dem Beziehen der Zimmer wurde die unmittelbare Umgebung erkundet.
Am nächsten Morgen folgte nach dem Frühstück ein sehr ereignisreicher Tag. Zuerst fuhren wir mit dem Bus quer durch London nach Greenwich und schauten uns den Null-Meridian an, wobei wir einige Fotos machten. Danach ging es mit dem Boot über die Themse bis zum Big Ben, das war ein tolles Erlebnis, weil wir alle Sehenswürdigkeiten in kürzester Zeit sehen konnten.
Nachdem wir noch ein Gruppenbild gemacht hatten, teilten wir uns auf. Je nach Interesse konnte man zwischen dem London Dungeon und Madame Tussauds wählen, aber auch in kleinen Gruppen ein bisschen durch die Stadt gehen.
Madame Tussauds war beeindruckend, weil die Figuren unglaublich realitätsnah waren, wobei es natürlich besser gelungene und weniger begeisternde Figuren gab. Wir hatten das Glück, dass wir im Vorhinein schon angemeldet waren und deshalb nicht lange warten mussten.
Das London Dungeon war harmloser als gedacht, allerdings nicht immer gut verständlich. Dennoch hatten wir viel Spaß.

Abends konnten diejenigen, die sich im Voraus zu einem Musical angemeldet hatten, noch „Mama Mia“ oder „König der Löwen“ besuchen, die anderen hatten Freizeit und konnten sich noch London anschauen oder sich ausruhen. Die Musicals waren alle beide super, auch weil wir fast alles verstehen konnten und wir kamen daher total begeistert ins Hotel zurück.
Am nächsten Morgen teilten wir uns dann aus Zeitgründen in kleine Gruppen auf, damit alle noch das anschauen konnten, was sie am liebsten noch sehen wollten, bevor wir am frühen Nachmittag von unserem Bus abgeholt wurden und die Heimreise antraten.

Abschließend lässt sich sagen, dass es für uns eine unvergessliche, wunderschöne Reise war, die wir positiv in Erinnerung behalten werden. An dieser Stelle möchten wir uns auch als Stufe noch mal bei den Lehrern Herr Ruff, Herr Weigold, Herr Krug, Herr Hofstetter und Frau Rothfuß von Herzen bedanken. Ihr Einsatz hat diese tolle Erfahrung erst möglich gemacht. Es war Spitze, DANKE!

Ina Kohler