Dass Schulklassen aus der ganzen Region sich treffen, um gemeinsam Mathe-Aufgaben zu lösen, erscheint schon recht unwahrscheinlich. Dass sie dabei auch noch jede Menge Spaß haben, klingt komplett verrückt. Genau das passiert aber jedes Jahr bei der regionalen Siegesfeier des internationalen Wettbewerbs „Mathe ohne Grenzen“, die das Gymnasium am Rosenberg bereits zum zehnten Mal in der Oberndorfer Neckarhalle ausgerichtet hat.

Der Wettbewerb ist jedes Frühjahr für Klassen der Jahrgangsstufen 9 und 10 auf der ganzen Welt ausgeschrieben - die besten acht Klassen unserer Region waren jetzt eingeladen, noch einmal im direkten Wettkampf ihre Mathekenntnisse unter Beweis zu stellen. In drei Runden galt es jeweils drei Aufgaben zu lösen und da es ein Klassenwettbewerb ist, wechselten sich Schüler in Teams ab, so dass jeder einmal beim Lösen einer Aufgabe dabei war.

Die Aufgaben waren so motivierend gestellt, dass sich die Schülergruppen jedes Mal mit Feuereifer darauf stürzten: Geometrie, Algebra, logisches Denken, aber auch räumliches Denkvermögen und handwerkliches Geschick waren gefragt. Die schnellste Klasse mit der richtigen Lösung bekam jeweils die meisten Punkte, die Aufgaben der letzten Runde wurden doppelt gewertet, so dass es bis zuletzt spannend blieb.


Zwischen den Runden gab es ein sportliches und musikalisches Unterhaltungsprogramm, dargeboten von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums am Rosenberg, die mit viel Applaus für ihre tollen Darbietungen belohnt wurden.
Federführend bei der Organisation waren die Mathelehrerinnen Regina Rothfuß und Miriam Kurz vom GaR Oberndorf, moderiert wurde die Feier in bewährt unterhaltsamer Weise von Mathelehrer Markus Kammerer vom DHG Rottweil.

Die begehrten Pokale für die ersten drei Plätze sicherten sich in einem spannenden Finale die 9b des Fürstenberg-Gymnasiums Donaueschingen (Platz 1), die 10b des Leibniz-Gymnasiums Rottweil (Platz 2) und die Lokalmatadoren der 9a des Gymnasiums am Rosenberg Oberndorf (Platz 3).
Dass am Ende aber nicht der Sieg einzelner Klassen, sondern der Spaß an der Mathematik im Vordergrund stand, war deutlich zu spüren, als sich die Klassen gut gelaunt auf den Heimweg machten. Die weiteren Teilnehmer waren: die 9d, 10c und 10d des Immanuel-Kant-Gymnasiums Tuttlingen, die 10a des GaR Oberndorf und die 9b des Otto-Hahn-Gymnasiums Furtwangen.