Im Rahmen der Oberstufenkurse in Musik und Psychologie am Gymnasium am Rosenberg beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Wirkung von Musik in verschiedenen Lebensbereichen.
Besonders interessant fanden die Gymnasiasten - die allesamt auch Fahranfänger sind - Studienergebnisse zur Fahrleistung von Autofahrern unter Musikeinfluss. Ob schnelle und aufregende Musik tatsächlich zu einem erhöhten Unfallrisiko führe, wollten die Schülerinnen und Schüler unter einem bestimmten Gesichtspunkt überprüfen: Sie fertigten ihre eigene Studie zum Thema an. 
Insgesamt 250 Passanten wurden gebeten, die Geschwindigkeit eines Autos in einem Film unter dem Einfluss unterschiedlicher Musik einzuschätzen. Dabei bestätigten sich die Studienergebnisse im Wesentlichen und brachte den Schülerinnen und Schülern interessante Erkenntnisse: Deutlich wurde, dass die Geschwindigkeit mit Musik wirklich anders eingeschätzt wird als ohne. Die Gruppe der jungen Fahrer (18-30 Jahre) verhielt sich genau entsprechend der vorgestellten Hypothese. Bei schneller, aufregender Musik schätzen sie die Geschwindigkeit eher niedriger ein, was sie vielleicht zu schnellem Fahren verleiten und damit ihr Unfallrisiko erhöhen könnte.
Tatkräftige Unterstützung erhielten die Lernenden vom Kreismedienzentrum in Rottweil. Hier konnten sie 13 iPads ausleihen, mithilfe derer man die Filme zu den Probanden bringen konnte.
Interesse an der Studie zeigte auch der ADAC. Die betreuenden Lehrer Silke Kohler (Psychologie) und Thomas Schneider (Musik) zeigten sich begeistert vom Engagement ihrer Schülerinnen und Schüler, von denen viele sogar in den Ferien am Projekt weiterarbeiteten. Sie sind überzeugt, dass die zukünftigen Studenten bei dem Forschungsprojekt neben dem persönlichen Erkenntnisgewinn viel über wissenschaftliches Arbeiten gelernt haben.
Mehr Informationen sind auf der Projekt-Homepage http://musikprojekt.klangwolke.eu zu finden.