Beim traditionellen Frühjahrskonzert des Gymnasiums am Rosenberg boten die Schülerinnen und Schüler in der Oberndorfer Klosterkirche ein buntes Programm voller Abwechslung. Nach der heiteren Begrüßung durch Schulleiter Johannes Demann führten zwei Neuntklässlerinnen, Mali Bunz und Sarah Schweikart, charmant durch das Programm des Abends. Den Auftakt machte der Neigungskurs Musik der Jahrgangsstufe 11 mit dem feierlichen Priestermarsch aus Mozarts Zauberflöte, den die Schüler für ihre jeweiligen Instrumente umgeschrieben hatten und mit herrlich klarem Klang darboten. Im Anschluss daran interpretierte die Klasse 7b unter der Leitung von Musiklehrerin Christine Haueisen einen heiteren Popsong mit Gesang und Glockenspielen. Die Klasse 5b präsentierte mit ihrem Klasseninstrument, dem Glockenspiel, einen schwungvollen Ramba-Samba und sang anschließend den Seeschlangen-Song, am Flügel begleitet von ihrem Lehrer Thomas Schneider. Mit Spannung von der Schülern erwartet war der Auftritt des Lehrerchors, der ein Madrigal von Orlando di Lasso vortrug und danach beschwingt den blauen Frühlingshimmel mit dem Jazzstück „Blue Skies“ besang. Einen zarten Kontrast dazu setzte anschließend die Klasse 5c mit ihrer Musiklehrerin Ursula Eppler: sie intonierte mit ihrem Klasseninstrument Okarina „Zeldas Schlaflied“ aus dem bekannten Computerspiel. Extra fürs Konzert hatten die Jahrgangsstufen fünf und neun gemeinsam das Stück „Cups: You’re gonna miss me“ erarbeitet, in dem die Klassen 5b und 5c mit ihren Plastikbechern den Gesang der Mittelstufenschüler rhythmisch unterlegten.
Nach der Pause ging es weiter mit einer kreativen Verbindung von Technik und Musik, die der scheidende Musikkurs der Jahrgangsstufe 12 dem erstaunten Publikum mit ihrem „MakeyMakey - Orchester“ präsentierte. Anschließend gab es einige gesangliche Highlights des Unterstufen- und Oberstufenchors sowie der Klasse 9b, die verschiedene Rock- und Popsongs teils überraschend neu und lebhaft interpretierten. Kreativ und humorvoll zeigte sich eine Gruppe aus dem Grundkurs Musik 11, die mit ihrem „Four-chord-Song“ bewies, dass es möglich ist, in vier Minuten 37 Songs vorzutragen. Den krönenden Abschluss des Abends bildete die Schulband, die zwei absolut mitreißende Popsongs anstimmte und mit ihrer Dynamik und Stimmgewalt für Gänsehaut sorgte. Das Publikum bedankte sich mit donnerndem Applaus und Standing-Ovations für einen rundum gelungen Abend, der eindrucksvoll die musikalische Arbeit der Fachschaft Musik am Gymnasium unter Beweis stellte.