Nach der Begrüßung der Schulgemeinschaft durch Schulleiterin Heidrun Stritt eröffnete das Schulorchester den Abend mit einem „Rondeau“ von Henry Purcell. Perfekt intoniert und mit ausgearbeiteter, barocker Artikulation trugen die Schülerinnen und Schüler die Bühnenmusik zum Schauspiel „Abdelazer“ vor.
Weiter trugen die Klasse 5A und B sowie die Klassen 6A und C ihre Beiträge vor. Dabei reichte die Bandbreite von der „Danse Allemande“ des frühbarocken Komponisten Johann Hermann Schein über aktuelle Popsongs bis zum selbst komponierten Rhythmical über den Kinderreim „Aua sprach der Bauer“.

Ludwig van Beethoven wäre sicher erfreut gewesen über das Klassenarrangement seines Klassikers „Für Elise“, das anschließend von der Klasse 9C vorgetragen wurde. Im Friedenschor treffen sich seit Beginn des Schuljahrs Eltern, Lehrer und Schüler, um Stücke zum Thema Frieden zu erarbeiten. Der gemischte Chor brachte beim Frühjahrskonzert das Friedensgebet von Franz von Assisi in der Vertonung von Karl Jenkins zu Gehör. Der Unter- und Mittelstufenchor rundete den ersten Teil des Konzerts ab. Dabei präsentierten die Mädchen und Jungen Ausschnitte aus der Musicalproduktion „Die Götter-Olympiade“, die Ende Juni im Gymnasium zur Aufführung gebracht wird.

Den zweiten Teil eröffnete die Klasse 7C mit einer eigenen Vertonung der Ballade „John Maynard“ von Theodor Fontane. Genauso musikalisch ausgereift trug die Klasse 10C die Stücke „Lemon Tree“ und „Happy“ vor.
„Klezmer“ - so erklärten die beiden Moderatoren Sarah Schweikart und Leon Weber zur Einführung der folgenden Stücke - stammt von den hebräischen Begriffen für „Gefäß“ und „Lied“, war also eine Umschreibung für „Musikinstrument“ und ist heute zum Begriff für die instrumentale Volksmusik aus dem askenasischen Judentum geworden. Der Neigungskurs Musik entführte das Publikum mit den Stücken „Spielsche mir a Lidele“ und „Schewa Arbim“ in diese ferne Musikwelt.

Ausgewogen und mit rundem, voluminösem Chorklang sang der Oberstufenchor drei Stücke, bevor die drei Grundkurse der Jahrgangsstufen 11 und 12 das Phantom der Oper in der Klosterkirche frei ließen. Einen musikalischen Höhepunkt setzte die Schulband mit eigenen Versionen der Songs „Monday Morning“ und „Nothings else matters“, bevor sich noch einmal ein großes Ensemble aus Orchester, Schulband und der Oberstufenchor auf der Bühne einfand, um den gespannten Zuhörern mit „Music“ von John Miles einen Ohrwurm mit auf den Nachhauseweg zu geben.

Zugleich zeigten die Schülerinnen und Schüler mit diesem Stück, einer Liebeserklärung an die Musik, welch wichtigen Stellenwert diese in ihrem Leben hat.
 Zum Abschluss bedankte sich Schulleiterin Heidrun Stritt bei allen Beteiligten für den rundum gelungenen Abend, vor allem bei den Musiklehrern des Gymnasiums Ursula Eppler, Christine Haueisen, Stefanie Flaig und Thomas Schneider, die sich hochzufrieden mit der Leistung ihrer Schülerinnen und Schüler zeigten.