Ungewöhnlich lebhaft ging es am Freitagabend in den Räumen des Gymnasiums am Rosenberg zu. Um die vierzig Schülerinnen und Schüler waren am späten Nachmittag der Einladung ihrer Mathematiklehrer Daniel Eisele und Friedrich Ruff gefolgt und hatten sich zur „Langen Nacht der Mathematik“ zusammen gefunden.

Am letzten Schultag vor den Pfingstferien rauchten die Köpfe der Schüler noch einmal so richtig: In der Neckarhalle fand die Regionalfeier des Mathe-Wettbewerbs „Mathe ohne Grenzen“ statt, wo die besten Klassen der Region gegeneinander antreten.

Dass Schulklassen aus der ganzen Region sich treffen, um gemeinsam Mathe-Aufgaben zu lösen, erscheint schon recht unwahrscheinlich. Dass sie dabei auch noch jede Menge Spaß haben, klingt komplett verrückt. Genau das passiert aber jedes Jahr bei der regionalen Siegesfeier des internationalen Wettbewerbs „Mathe ohne Grenzen“, die das Gymnasium am Rosenberg bereits zum zehnten Mal in der Oberndorfer Neckarhalle ausgerichtet hat.

Bei „Mathe im Advent“, einem mathematischen Adventskalender, hatten sich mehr als 130 000 Mathe-Fans aus ganz Deutschland und Europa die Vorweihnachtszeit mit mathematischen Knobeleien versüßt. Im Regierungsbezirk Freiburg beteiligten sich 426 Schulklassen an dem digitalen Mathe-Spiel, mit Unterstützung der Gisela und Erwin Sick Stiftung, die die Teilnahmegebühren übernahm und zudem Preisgelder für die besten Klassen ausgelobt hatte.
Die Klasse 6b des Gymnasiums am Rosenberg durfte sich nun nach der Auswertung der Aufgaben freuen:

Die Klasse 10b schafft es mit klug gesetztem Joker im Finale auf den 5. Platz

Die Klasse 10b des Gymnasiums am Rosenberg hatte sich durch einen ersten Platz in der Hauptrunde des Wettbewerbs "Mathematik ohne Grenzen" den Einzug in die Finalrunde gesichert.
Am Mittwoch, den 9. Mai starteten die 22 Finalisten nach Rust, um sich mit den zwölf besten Klassen aus Baden-Württemberg, dem Elsass und der französischsprachigen Schweiz zu messen.